2 comments on “Omnia praeclara rara

  1. Alaska 14. Februar 2018 20:54

    „… Es ist auf eine gewisse Weise einfacher, zu einer bewussten Materie (einem bewussten Gehirn) von einer anderen bewussten Materie (wie einer Menge bewusster Partikel) aus zu gelangen, als bewusste Materie von nicht-bewusster herzuleiten. Viele überzeugt das zwar noch nicht. Doch das mag nur eine Frage der Zeit sein. Am ursprünglichen harten Problem haben die Philosophen in der einen oder anderen Form über Jahrhunderte hinweg gegrübelt. Das Kombinationsproblem hat viel weniger Aufmerksamkeit bekommen. Das gibt mehr berechtigte Hoffnung auf eine bislang unentdeckte Lösung.“

    Naja.

    Diese Frage, wie und wo „auf Basis von“ Materie Bewusstsein entsteht, ist doch ziemlich analog zu der Frage, wie und wo „auf Basis von“ Materie Leben entsteht. Und da würde man soch doch relativ schnell sich drauf einigen, dass es einfach auch eine Definitionsfrage ist, was Leben ist.

    Ist ein DNA-Molekül schon Leben, oder nicht? Eher nicht, werden die meisten sagen. Ist ein Virus schon ein Lebwesen? Laut Wikipedia „sind sich Virologen weitgehend darüber einig, Viren nicht zu den Lebewesen zu rechnen. Man kann sie aber zumindest als „dem Leben nahestehend“ betrachten, denn sie besitzen allgemein die Fähigkeit zur Replikation und Evolution.“

    Und ebenso verhält es sich auch mit Bewusstsein. Ab einer bestimten Komplexitätsstufe von materieller Struktur kann man so etwas wie Bewusstsein ausmachen, aber die Übergänge sind fließend. Haben Pflanzen zum Beispiel Bewusstsein?

    Der Backster-Effekt oder das Gefühlsleben der Pflanzen

  2. Alaska 29. April 2018 17:56

    Wir weilen gerade im Wiener Hotel Boltzmann und sehr zum Leidwesen meiner Frau beschäftige ich mich bei der Gelegenheit mal wieder mit Werk und Vita des Namensgebers.

    Dabei stolperte ich bei Wikipedia über folgenden Absatz:

    Anlässlich seines Aufenthaltes an der Universität Berkeley äußerte er sich auch über deren Namensgeber, George Berkeley, „dem man sogar nachrühmt, der Erfinder der größten Narrheit zu sein, die je ein Menschenhirn ausgebrütet hat, des philosophischen Idealismus, der die Existenz der materiellen Welt leugnet“.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.